12. Sonntag im Jahreskreis/ 19. Juni  2016:

 

"Für wen haltet ihr mich?"

 

"Als Jesus in der Einsamkeit betete und die Jünger bei ihm waren, fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden.

Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Messias Gottes.

Doch er verbot ihnen streng, es jemand weiterzusagen.

Und er fügte hinzu: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen.

(Lk, 9,18-22)

 

 

 

„Indem Jesus Petrus sein Kreuzesgeheimnis anvertraut, möchte er, dass Petrus und die Jünger sich nicht nur zu seiner Person positionieren, nicht nur zu seiner Person Stellung nehmen: „Für wen haltet ihr mich?“, sondern dass sie auch ihre Position innerhalb des Kreuzesgeheimnisses annehmen. (...) Was sich hier ereignet, ist Fundament der Kirche, das sich durch alle Zeiten hindurch in die Kirche hinein verwirklichen will: Jesus möchte sein Kreuzesgeheimnis uns mitteilen."

(P. Markus Johannes)