25. Sonntag im Jahreskreis/ 18. September 2016

 

EVANGELIUM

 

Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.

Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es mit euch zu Ende geht. (Lk 16,8f)

 

 

WAS MICH TRÄGT UND HÄLT....

 

Im heutigen Gleichnis lädt der Herr nicht ein zur Unehrlichkeit (...) er lobt diesen Mann, wo er Vorsorge trifft für das, was kommen wird. Er hat keine Chance mehr bei seinem Herrn, denn er hat das Gut des Herrn verschleudert; aber er ist ehrlich und schätzt seine Situation ganz realistisch ein - er versucht dabei nichts schönzureden und weiß, er hat einen Fehler gemacht. Aber er sieht einen einzigen Ausweg: er sagt, wenn ich‘s verspielt hab‘, dann brauch' ich Freunde, die mich am Ende halten und die mich mich auffangen. Wo ich nicht mehr kann, da brauche ich einen Freund, der mich trägt und der mich hält. So leuchtet ganz im Verborgenen in diesem Gleichnis etwas von der Gemeinschaft der Kirche auf. Sie will dieses tragende Netz sein, die den Einzelnen, der in Not ist, trägt und hält.

(P. Markus Johannes)