18. Sonntag im Jahreskreis/ 31. Juli 2016:

 

WINDHAUCH...

 

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.

21Denn es kommt vor, dass ein Mensch, dessen Besitz durch Wissen, Können und Erfolg erworben wurde, ihn einem andern, der sich nicht dafür angestrengt hat, als dessen Anteil überlassen muss. Auch das ist Windhauch und etwas Schlimmes, das häufig vorkommt. (Kohelet 1,2.21)

 

 

Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt.

(Lk 12,15)

 

 

WORUM GEHT ES MIR IM LEBEN?

 

Im Grunde stellt uns das Evangelium die Frage, was das eigentliche Ziel und der eigentliche Schatz unseres Lebens ist, was wir unbedingt in dieser Welt erreichen wollen. (...)

Das Evangelium möchte uns niemals die Freude am Leben rauben, aber es möchte nicht, dass wir die Freude erst im Übermorgen suchen, irgendwann einmal zu erreichen hoffen, sondern dass wir die Freude im Hier und Jetzt und im Heute erlangen. Und die Freude unseres Lebens ist nicht von äußeren Gütern abhängig.

 (P. Markus Johannes)