23. Oktober 2016

 

Das Beispiel vom Zöllner und vom Pharisäer

 

Vom Umgang mit der eigenen Schuld

 

Manche stellen die Frage, ob in der Kirche einseitig oder zu oft von der menschlichen Schuld die Rede ist. Das Evangelium vom Pharisäer und vom Zöllner zeigt, auf welche Haltung Jesus selbst hinweist: wo ein Mensch seine Schuld bekennt und sich eingesteht, kann er einen neuen Weg beginnen, einen Weg neuer Kraft und in ein neues Leben hinein. Der Ort, wo der Mensch ohne Maske und ohne Beschönigung er selbst sein kann, ist bei Gott selbst. So sagt Jesus am Ende des Gleichnisses, dass der Zöllner gerechtfertigt, oder anders übersetzt "als Freigesprochener" neu aufbrechen konnte.

(P. Markus Johannes)

 

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